"Segelohren“ können besonders bei Kindern zu unerwünschter Aufmerksamkeit und Hänseleien führen. Die Ohrenkorrektur bzw. das Ohrenanlegen positioniert und formt die Ohren neu, um ihnen eine natürlichere Erscheinungsform zu verleihen. Die Operation erfolgt unter Sedierung und Anästhesie, so dass keinerlei Schmerzen spürbar sind.

Die Ohrchirurgie: Ohrenkorrektur und Ohrenanlegen

Die Otoplastik ist eine korrektive Ohrchirurgie und eine relativ unkomplizierte Behandlung zur Veränderung von Form und Größe von abstehenden Ohren oder einer von vielen Deformitäten des Ohres. Sie kommt am häufigsten bei Kindern im frühen Schulalter zum Einsatz, erfolgt jedoch nicht selten auch bei Erwachsenen. Die Schnitte können entweder hinter dem Ohr oder in einer Falte innerhalb des vorderen Ohrs gesetzt werden. Dann kann ein Teil des Knorpels entfernt oder in sich gefaltet werden und wird danach durch Nähte in der Position fixiert und gesichert.

Otoplastik / Ohrenkorrektur in Berlin

Die Otoplastik oder Ohrenkorrektur gehört in unserer Klinik für Schönheitschirurgie in Berlin zu den Routine-Verfahren. Hier geben wir Ihnen einen kurzen Überblick darüber, wie die Ohren-OP im Allgemeinen verläuft:

  • Die Ohrenkorrektur erfolgt in der Regel unter Lokalanästhesie.
  • Eine Vollnarkose ist wahrscheinlich, wenn der Eingriff unter Lokalanästhesie nicht geeignet erscheint, und wird nur im Einvernehmen von Patient/in und Chirurg durchgeführt.
  • Der Schnitt wird hinter den Ohrmuscheln gesetzt; die Haut und der innen liegende Knorpel werden gelöst.
  • Falls nötig, wird der Knorpel in der Form modelliert, weicher gemacht und anschließend am gewünschten Platz mit absorbierbaren Fäden fixiert.
  • Die Haut wird zusammengenäht und eine ölige Tamponade aufgelegt, um die Ohrmuschel zu entspannen.
  • Die Ohrkorrektur ist verbunden mit dem Anlegen eines Kopfverbandes.
  • Sie können die Praxis am selben Tag bzw., falls die OP unter Vollnarkose erfolgte, am folgenden Tag verlassen.

Ohrenkorrektur: Die Fadenmethode

In unserer Schönheitsklinik in Berlin Mitte bieten wir die Fadenmethode zum Ohrenanlegen an. Die Fadenmethode zur Ohrenkorrektur ist das erste minimal-invasive Verfahren zum Anlegen abstehender Ohren. Sie wird als "Stitch" oder "Fadenmethode" bezeichnet, weil die fixierenden Elemente, die die Ohren an ihrem neuen Platz halten, Fäden sind, die permanent (nicht absorbierbar) sein müssen. Narben, wie sie bei traditionellen Methoden auftreten, entstehen bei der Faden-Methode nicht und sind auch nicht nötig.

Mit dieser Methode können alle Ohren, ungeachtet der Härte des Knorpels auch mit einem großen, tiefen Cavum Conchae erfolgreich angelegt werden. Da der gesamte Knorpel weder bearbeitet noch geritzt wird, sind mit der Fadenmethode auch keinerlei der sonst üblichen Risiken verbunden.

Ohrenkorrektur ohne Schnitte

Die Ohrenkorrektur ohne Schnitte ist eine großartige Methode zur Umformung abstehender Ohren. Sie ist nicht bei allen Patienten die Methode der Wahl, jedoch tendieren wir bei Stunning You dazu, sie bei der Mehrheit der Patienten anzuwenden. Diese minimal-invasive Methode schenkt exzellente und lang anhaltende Ergebnisse.

In der Vergangenheit wurde die Otoplastik unterteilt in Schnitt- oder Ritztechniken am Knorpel und in Formungstechniken. Das Letztere beinhaltet die Platzierung von permanenten Fäden zur Modellierung des Ohrenknorpels in der gewünschten Form und das Anlegen des Ohrs an den Schädel. Die schnittlose Technik verfährt nach diesem Prinzip, aber anstatt Schnitte zu setzen oder Haut herauszuschneiden, werden die Fäden hinter dem Ohr durch die Haut hindurch platziert und darunter verborgen. Dies erlaubt eine sehr schöne Neukonturierung des Ohrknorpels ohne Narben und Risiken, die diese mit sich bringen.

Manche Ohren erfordern allerdings eine stärkere Neuformung, für die eine offene OP-Technik vorteilhaft sein kann. In vielen Fällen kann Dr. med. univ. Kamil Akhundov  das schnittlose Verfahren mit einem kleinen Einschnitt in Bereiche kombinieren, die für diese Technik nicht zugänglich sind.

Ohrenkorrektur: Vor und nach der OP

Ohrenkorrektur: Vor der OP

  • Eine Woche vor der Operation sollten Sie Laborwerte ermitteln und innere präoperative Untersuchungen machen lassen, die für die OP relevant sind.
  • Sie dürfen für mindestens 3 Wochen vor der OP keine Medikamente nehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten, da diese die Blutgerinnung beeinträchtigen.
  • Sie sollten gesund und fit sein und unter keinen akuten Krankheiten leiden, wie z. B. Erkältungen oder Virusinfekten.
  • Raucher sollten für eine gewisse Zeit das Rauchen aufgeben, da es den Heilungsprozess erheblich verzögert.
  • Sie müssen zur Operation nüchtern erscheinen, d.h. mindestens 8 Stunden vor der Operation nichts essen, trinken und nicht rauchen.

Ohrenkorrektur: Nach der OP

  • Nach der Operation bleiben Sie für 7 bis 10 Tage zu Hause und nehmen Antibiotika sowie Medikamente zum Abschwellen ein.
  • Die Schmerzen können die ersten zwei Tage fortdauern, besonders bei erwachsenen Patienten.
  • Sie sollten mit dem Kopf in aufrechter Position schlafen. Dadurch wird sich der Schmerz in den Ohrmuscheln reduzieren.
  • Etwa 7 bis 10 Tage nach der OP lassen Sie sich die Verbände in der Klinik/Praxis entfernen und können wieder Haare waschen.
  • In der folgenden Woche ist es wichtig, ein Tuch oder ein Haarband zu tragen, um die Ohren in Position zu halten.
  • Die Ohrmuscheln können nach der OP für einige Wochen weniger sensibel sein, deswegen müssen sie vor Kälte geschützt werden, besonders im Winter.
  • Körperliche Übungen und Sport sind 4 bis 5 Wochen nach der Operation möglich.
  • Die Stabilisierung der Narben nach der OP braucht im Allgemeinen mindestens 3 Monate.

Ohrenkorrektur und Krankenkasse: Wer zahlt was?

Dank eines relativ unkomplizierten Eingriffs, bei dem die Ohren angelegt werden, verbessert sich die Lebensqualität unserer Patienten enorm. Endlich können Sie Ihre Haare hochstecken, Kurzhaarfrisuren und Ohrschmuck tragen – ein richtig befreiendes Gefühl! Da es sich allerdings in den meisten Fällen um eine rein ästhetische Maßnahme handelt, müssen Sie die Kosten dafür selbst tragen.

Aber: Bei Kindern, die jünger als 14 Jahre alt sind, können die OP-Kosten je nach Schweregrad von der Krankenkasse ganz oder teilweise übernommen werden! Dafür muss ein psychologisch geprüftes Gutachten vorliegen, welches bescheinigt, dass eine psychische Beeinträchtigung wegen der abstehenden Ohren vorliegt. Möchten Sie also eine Ohrenkorrektur bei Ihrem Kind durchführen lassen, so erkundigen Sie sich bitte vorher bei Ihrer Krankenkasse über eine eventuelle Kostenübernahme.

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